Miltenberg im Odenwald vom 08.10 - 10.10.10
Das Wochenende verspricht schönes Wetter so fahren wir nach Miltenberg. Es gibt einige WoMo Stellplätze dort, zum einen neben dem Campingplatz, dieser ist bei unserer Ankunft gut gefüllt. Allerdings gefällt er mich nicht wirklich, durch den Steinwall hat man keinen Blick auf den Main. Bleibt man aber länger in Miltenberg ist dieser Platz ideal. Dann ist da noch der Busparkplatz; sehr schön zu stehen wenn man am nächsten Tag bis 10 Uhr weiter fährt. Der Parkplatz am Schwimmbad ist für mich nicht relevant. Wir stellen uns auf den Parkplatz am Maintor, von Freitag bis Sonntag zahlen wir die 9,50 € gerne.
Miltenberg liegt zwischen Spessart und Odenwald direkt am Main. Über gut ausgebaute Zubringer ist Miltenberg aus allen Richtungen gut zu erreichen.
Über die A3 von Frankfurt kommend, die A5 und A67 fährt man die Ausfahrt Aschaffenburg- West, über die sehr gut ausgebaute B 469.
Von Würzburg die A 3 kommend ist es die Ausfahrt Wertheim, von dort fährt man am Main entlang, es ist eine sehr schöne landschaftliche Strecke.
Die Ausfahrt Osterburken über die A 81 kommend, kann man über Ahorn oder Tauberbischofsheim über Hardheim und das Erftal, oder über Buchen und Amorbach fahren.
Miltenberg blickt im Jahr 2012 auf 775 Jahre Stadtgeschichte zurück. Mich faszinieren immer wieder die engen Gassen und die Fachwerkbauten, wie zum Beispiel der alte Marktplatz, besser bekannt als Schnatterloch. Leider haben wir festgestellt dass unsere Gastwirtschaft Schnatterloch geschlossen hat, hier gab es sehr leckere Fränkische Schmankerl.
Einen Besuch im “Gasthaus zum Riesen“ bei regionaler Küche in uriger Wirtshausatmosphäre sollte man in jedem Fall machen. Der Riese ist die älteste Fürstenherberge Deutschlands.
Das Aktiv- und Freizeitangebot in Miltenberg ist vielfältig und die Zeit verging wieder wie im Flug, bei herrlichem Wetter sogar mit einer Bootsfahrt auf dem Main.
Bad Salzuflen & Königslutter am Elm vom 14.10. - 17.10.10
Auf unserer Fahrt nach Königslutter haben wir Zwischenstopp in Bad Salzuflen gemacht. Im ehemaligen Dressurreitstadion Flachsheide am Forsthausweg sind 58 Wohnmobilstellplätze, in einer sehr ruhigen Umgebung und viel grüner Natur eingerichtet. Diesen Stellplatz hatte ich mir ausgesucht, zum einen weil er mir von der Beschreibung gefiel zum andern war ich noch nie in Bad Salzuflen und wollte es mir anschauen. Nach der AB Abfahrt fuhren wir in Richtung Zentrum, dann immer dem Schild VitaSol nach, es ist sehr gut ausgeschildert und einfach zu finden. Ein zentraler Servicebereich am Fuße der Zufahrt mit St- San und Bodeneinlass, Müllentsorgung, eine Info- Tafel und Stromsäulen sind vorhanden. Wir haben pro Nacht für unser WoMo inklusive Ver- und Entsorgung, Strom und Müllabgabe 8,-€ bezahlt. Hinzu kamen noch pro Tag die Kurtaxe von 2,90 € pro Person, dafür gab es eine Gästekarte die unter anderen eine freie Fahrt mit dem Stadtbus ins Zentrum, freien Eintritt in den Kurpark und eine Ermäßigung ins Erlebnis Gradierwerk uvm. beinhaltete. Auch hatten wir die Duschmöglichkeit für 2,- € im VitaSol. Durch den Kurpark waren wir in 20 Minuten im Zentrum. Beim Bummel entlang des Gradierwerkes konnte ich frische Luft atmen wie bei einem Spaziergang am Meer. Es rieseln bis zu 600.000 Liter Sole täglich über die Schwarzdornwände, zerstäuben dabei zu feinstem Nebel und bilden ein meerähnliches Klima. Das Gradierwerk hat eine Länge von 81,75 m, eine Breite von 8,50m und eine Höhe von 8,90 m, die Füllung hat 2000 Schwarzdornbündeln. Ein ganz besonderes Erlebnis war mein Besuch in der Sole- Nebelkammer, es gab neben der vielen gesunden Luft einen Sternenhimmel mit farblich wechselnder Beleuchtung und zur Entspannung sanfte Musik. Eine Wohltat für meine Erkältung und den Geist. Das Gradierwerk ist oben begehbar und ich hatte einen einmaligen Blick auf den Kurpark und über die Stadt. An nächsten Tag fuhren wir weiter nach Königslutter, durch einen Stau mit Stillstand kamen wir endlich nach über 4 Stunden an. Im Stau ist uns was seltsames passiert, als es auf einmal an unserer Beifahrerscheibe klopfte und eine Dame fragte ob wir ihr wohl etwas zu trinken verkaufen könnten. Sie gab uns freiwillig, ohne das wir es wollten, für eine kleine Cola 2,-€. Ich bin gepannt was uns in Zukunft bei unseren WoMo Fahrten so alles passiert.
In Königslutter standen wir am Niedernhof im Zentrum Parkplatz 1 kostenlos. Lediglich 2,-€ Strom haben wir für 16 Stunden bezahlt. Der Edeka Markt ist
gleich um die Ecke. Von der A2 Abfahrt Königslutter sind es 7 km bis zur Stadtmitte der Parkplatz ist sehr gut ausgeschildert. Kurz nach der Ausfahrt ist das erste Dorf Ochsendorf, hier haben wir
auf der Alten Dorfstrasse 26, Susi`s kleine Töpferei besucht. Sie töpfert auch Sonderanfertigungen auf Wunsch nach Vorlagen. Ich hatte bei ihr einiges für meine Bello`s Kekse bestellt und habe
begeistert die Töpferei durchstöbert und natürlich auch nicht bestelltes eingekauft.
Einen Link zur Susi`s Homepage habe ich unter Linktips.
Ein Besuch lohnt sich!!!
EuropaTrotter on Tour